Libori mit [U25] – unsere jährliche Peerrunde 🎡

Was wäre ein Sommer bei [U25] Paderborn ohne eine gemeinsame Runde über Libori?

Neben Beratung, Supervision und Ausbildung gehört zu unserem Peer-Team nämlich auch eines ganz unbedingt dazu: gemeinsame Zeit. Deshalb machen wir uns jedes Jahr zusammen auf den Weg über Paderborns fünfte Jahreszeit.

Zwischen Riesenrad, Libori-Leckereien und dem ein oder anderen Fahrgeschäft bleibt dabei vor allem Zeit zum Quatschen, Lachen und Zusammensein – ganz ohne Beratungsmails oder Tagesordnung.

Solche gemeinsamen Aktionen sind ein wichtiger Teil unseres Projektes. Denn unsere Peers übernehmen in ihrem Ehrenamt eine verantwortungsvolle und manchmal auch belastende Aufgabe. Umso wichtiger ist uns ein Team, in dem man sich kennt, miteinander Spaß haben kann und sich auch abseits der Beratungsarbeit gerne begegnet.

Und weil Traditionen schließlich gepflegt werden müssen, darf das obligatorische Foto vorm Riesenrad natürlich nicht fehlen!

Bis zum nächsten Libori!

Gemeinsam unterwegs – unsere NRW-Sommerfahrt ☀️🌿

Raus aus dem Beratungsalltag und rein ins gemeinsame Wochenende: Bei unserer NRW-Sommerfahrt kamen Peers der [U25]-Standorte Gelsenkirchen, Paderborn, Dortmund und Münster zusammen, um gemeinsam eine kleine Auszeit in der Natur zu verbringen.

Bei bestem Sommerwetter gab es dabei vor allem eines: ganz viel Zeit füreinander. ☀️ Zwischen Werwolf, Eierlaufen und Ratespielen wurde gemeinsam gelacht und gespielt, beim Perlenknüpfen und Malen kreativ gewerkelt und beim Yoga zwischendurch ein bisschen zur Ruhe gekommen.

Natürlich blieb auch genügend Zeit für lange Gespräche, Spaziergänge, gemeinsame Mahlzeiten und die ein oder andere Runde Uno. Besonders schön war dabei die Gelegenheit, auch die Peers der anderen NRW-Standorte besser kennenzulernen und sich über Standortgrenzen hinweg auszutauschen.

Denn neben Ausbildung, Beratung und Supervision lebt [U25] vor allem von den jungen Menschen, die sich bei uns engagieren – und von einer Gemeinschaft, in der auch Leichtigkeit, Spaß und schöne gemeinsame Erlebnisse ihren Platz haben dürfen.

Danke für ein wunderbares Wochenende – wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Sommerfahrt!

[U25] an der Gesamtschule Büren – gemeinsam über Suizidprävention sprechen

Suizidprävention ist auch an Schulen ein wichtiges Thema. Denn Schule ist nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern ein zentraler Teil der Lebenswelt junger Menschen – und damit auch ein Ort, an dem Belastungen sichtbar und Gespräche möglich werden können.

Im Juni waren wir mit [U25] an der Gesamtschule Büren zu Gast, um mit Schüler*innen über psychische Krisen und Suizidprävention ins Gespräch zu kommen.

In den 9. Klassen beschäftigten wir uns gemeinsam damit, was Menschen in Krisen helfen kann, wie man Freund*innen unterstützen kann und warum es wichtig ist, sich selbst Hilfe zu holen, wenn eine Situation die eigenen Möglichkeiten übersteigt. Gleichzeitig blieb Raum für Fragen, Austausch und die Gedanken der Schüler*innen.

Wir bedanken uns bei der Gesamtschule Büren für die Möglichkeit, Suizidprävention gemeinsam zum Thema zu machen, und bei den Schüler*innen für ihre Offenheit und Beteiligung.

Über Suizid zu sprechen bringt niemanden erst auf die Idee – aber es kann dabei helfen, dass Menschen mit ihren Gedanken nicht allein bleiben.

[U25] bei der Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises der Deutschen Bischofskonferenz

[U25] zu Gast bei der Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises der Deutschen Bischofskonferenz in Paderborn!

Der Roman „Engel der letzten Nacht“ von Nils Mohl ist eine Coming-Of-Age-Geschichte über den 17-Jährigen Kester, der nach seinem erfolgreichen Abitur plötzlich vor der großen Frage von „was nun?!“ steht. In tiefer Identitätskrise macht er sich auf den Weg nach Hamburg um eine letzte „Nacht der Nächte“ zu erleben, bevor er sich selbst das Leben nimmt. Unterwegs trifft er auf unterschiedliche Gestalten des Hamburger Nachtlebens die ihm neue Perspektiven bieten – darunter auch ein Engel.

So wie Kester geht es vielen jungen Menschen an der Schwellenzeit ins Erwachsenenleben – und nicht wenige von ihnen kommen dadurch erstmals auch in den Kontakt mit eigenen Krisen. Wie man diesen jungen Menschen in Krisenzeiten begegnen kann haben die beiden ehrenamtlichen Peerbegleiterinnen Antonia und Merle im Gespräch mit dem Autor Nils Mohl und der Literaturkritikern und Autorin Ute Wegmann, die den Abend mit ihrer Moderation begleitete, eindrücklich dargestellt. Neben der Jury des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises und vielen ehrenamtlichen der Katholischen Büchereien im Erzbistum waren zudem auch der gastgebende Erzbischhof Dr. Udo Markus Bentz und Weihbischof Robert Brahm vor Ort, die Nils Mohl den Preis feierlich überreichten.

Suizidprävention macht Schule – [U25] am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

Über psychische Krisen und Suizidgedanken zu sprechen, ist nicht immer leicht – umso wichtiger ist es, jungen Menschen Wissen, Sicherheit und Anlaufstellen an die Hand zu geben.

Im März waren wir deshalb am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Paderborn zu Gast. In mehreren Vorträgen und Workshops konnten wir mit Schüler*innen über psychische Krisen, Suizidalität und Suizidprävention ins Gespräch kommen.

Dabei ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln. Gemeinsam haben wir uns auch mit Fragen beschäftigt wie: Woran kann ich erkennen, dass es jemandem nicht gut geht? Wie kann ich reagieren, wenn sich mir jemand mit Suizidgedanken anvertraut? Wo liegen meine eigenen Grenzen – und wo finde ich Unterstützung?

Natürlich stellten wir dabei auch die Arbeit von [U25] vor und zeigten, welche niedrigschwelligen Hilfsangebote junge Menschen in Krisen nutzen können.

Denn Suizidprävention bedeutet auch, Sprachlosigkeit abzubauen und jungen Menschen zu vermitteln: Du darfst darüber sprechen – und du musst schwierige Situationen nicht allein bewältigen.

Vielen Dank an das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg für die Einladung und an die Schüler*innen für die Offenheit und den Austausch!

2.000 Euro für [U25] Paderborn – Danke an die SCHMIDT GmbH!

Große Freude bei [U25] Paderborn: Die SCHMIDT GmbH aus Delbrück unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro!

Das Familienunternehmen in dritter Generation unterstützt regelmäßig soziale Projekte in der Region. Bei der Auswahl für eine Spende konnte auch [U25] Paderborn überzeugen.

„Wir unterstützen im Jahr drei bis vier Projekte. [U25] hat mich sofort angesprochen. Ich finde es wirklich toll, welche Arbeit da geleistet wird“, erklärt Geschäftsführerin Teresa Schmidt-Bertsch.

Für [U25] ist Unterstützung wie diese von großer Bedeutung. Denn unsere Beratung lebt vom ehrenamtlichen Engagement unserer Peers – und wir möchten ihnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe bestmögliche Bedingungen bieten.

Spenden fließen deshalb ganz konkret in die Ausbildung und Versorgung unserer ehrenamtlichen Peers: Sie ermöglichen uns beispielsweise Materialien für Ausbildung und Supervision, Verpflegung bei langen Ausbildungs- und Supervisionstagen sowie gemeinsame Aktionen und Angebote für unsere Ehrenamtlichen. Auch Fortbildungen und Veranstaltungen, die den Austausch und die Gemeinschaft innerhalb des Peer-Teams stärken, können mithilfe von Spenden realisiert werden. Denn: Wer andere Menschen durch schwierige Zeiten begleitet, soll dabei selbst gut begleitet sein.

Die Unterstützung der SCHMIDT GmbH kommt damit unmittelbar den jungen Menschen zugute, die ihre Zeit und ihr Engagement ehrenamtlich für die Suizidprävention einsetzen – und hilft uns, gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu schaffen.

Wir bedanken uns herzlich bei der SCHMIDT GmbH für die großzügige Unterstützung und die Wertschätzung unserer Peers und ihrer Arbeit!

OHANA zu Besuch bei [U25] Paderborn

Im Februar war die Jugendgruppe für queere Menschen im Alter von 14-26 bei uns zu Besuch.

Ohana bietet queeren jungen Menschen einen geschützten Ort zum Kennenlernen, Austauschen und Wohlfühlen. Bei ihrem Besuch hatten wir die Gelegenheit, uns gegenseitig besser kennenzulernen, über unsere jeweiligen Angebote zu sprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Dabei ging es unter anderem um psychische Belastungen und Krisen, aber auch um Zugehörigkeit, Akzeptanz und die Bedeutung von Orten und Angeboten, an denen junge Menschen mit ihren Themen ernst genommen werden und Unterstützung finden können.

Für uns war der Besuch eine schöne Gelegenheit, über den eigenen [U25]-Tellerrand hinauszuschauen und ein weiteres Paderborner Angebot für junge Menschen näher kennenzulernen. Denn gerade in der psychosozialen Arbeit ist gute Vernetzung wichtig: Je besser wir voneinander wissen, desto besser können wir junge Menschen auf passende Unterstützungsangebote aufmerksam machen.

Vielen Dank an Ohana Paderborn für den offenen Austausch und den schönen gemeinsamen Abend! 🌈

Mehr Infos zu Ohana gibt’s hier: Ohana Paderborn, Paderborn oder auf Insta unter @ohana.pb.

Geschafft! Unsere neuen Peers sind ausgebildet 🎉

Viele gemeinsame Stunden, intensive Themen, jede Menge Übungsmails und ganz viel Austausch liegen hinter ihnen: Unsere neuen Peers haben ihre Ausbildung bei [U25] erfolgreich abgeschlossen!

Über mehrere Monate haben sie sich intensiv mit den Themen psychische Krisen und Suizidalität auseinandergesetzt, die Besonderheiten der Mailberatung kennengelernt und geübt, wie es gelingen kann, Ratsuchenden auch in schwierigen Situationen empathisch und auf Augenhöhe zu begegnen.

Dabei ging es nicht nur um Wissen und Beratungskompetenzen, sondern auch um die eigenen Grenzen, Selbstfürsorge und die Frage, was es braucht, um andere Menschen gut begleiten zu können.

Zum Abschluss hieß es deshalb noch einmal: gemeinsam zurückblicken, Erfahrungen teilen und natürlich auch ein bisschen feiern!

Wir freuen uns riesig, unsere frisch ausgebildeten Peers nun im Team willkommen zu heißen – und wünschen ihnen viele bereichernde Erfahrungen in ihrem neuen Ehrenamt.

Schön, dass ihr da seid und [U25] mitgestaltet!

Jahresrückblick 2025

2025 war für [U25] Paderborn ein besonderes Jahr: Es gab einiges zu feiern, viele schöne Begegnungen und auch die ein oder andere Veränderung.

Im April gab es einen Wechsel in der hauptamtlichen Leitung unseres Standortes – und damit neben viel Bewährtem auch einen kleinen Neustart für [U25] Paderborn.

Ein besonderes Highlight folgte im Sommer: [U25] Paderborn wurde 10 Jahre alt! Gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Peers, Hauptamtlichen, Wegbegleiter*innen und Unterstützer*innen haben wir dieses Jubiläum bei unserem Sommerfest gefeiert.

Und während wir gemeinsam zurückblickten, ging es gleichzeitig schon in die Zukunft: Im Sommer starteten sechs neue Peers in ihre Ausbildung, um zukünftig selbst junge Menschen in Krisen begleiten zu können.

Auch außerhalb unserer eigenen Räume war einiges los: Während der Libori-Woche waren wir beim Bonifatiuswerk zu Gast, zum Welttag der Suizidprävention machten wir gemeinsam mit unseren Peers auf dem Paderborner Rathausplatz auf das Thema aufmerksam und zwei unserer Peers durften [U25] beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin vertreten.

Im November durften wir außerdem Stefan Schwartze, MdB und Patientenbeauftragten der Bundesregierung, bei uns begrüßen und mit ihm über Suizidprävention, die Arbeit unserer Peers und die Bedarfe junger Menschen in Krisen ins Gespräch kommen.

Wenn wir auf 2025 zurückblicken, bleibt deshalb vor allem eines: Danke! An unsere Peers, die [U25] mit ihrem Engagement tragen, an alle Wegbegleiter*innen und Unterstützer*innen und an alle, die sich gemeinsam mit uns für junge Menschen und Suizidprävention starkmachen.

Danke für ein besonderes Jahr 2025 – auf ein ebenso schönes 2026!

Stefan Schwartze zu Gast bei [U25] Paderborn

Im November 2025 durften wir Stefan Schwartze, MdB und Patientenbeauftragten der Bundesregierung, an unserem [U25]-Standort in Paderborn begrüßen.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Austauschs standen die Erfahrungen unserer Peer-Berater*innen. Sie berichteten von ihrem Ehrenamt, gaben Einblicke in die Online-Beratung und machten deutlich, welche Bedeutung niedrigschwellige Suizidprävention für junge Menschen in Krisen haben kann.

Gemeinsam mit der [U25]-Bundeskoordination und Vertreter*innen unseres Trägers sprachen wir außerdem über die Rahmenbedingungen, die es braucht, damit Angebote wie [U25] junge Menschen auch langfristig erreichen können. Themen waren unter anderem die Bedarfe und Erwartungen an ein Suizidpräventionsgesetz, die Notwendigkeit einer verlässlichen Finanzierung präventiver Angebote und die Herausforderungen, vor denen junge Menschen in psychischen Krisen stehen.

Besonders wichtig war uns dabei, dass auch unsere Peers selbst zu Wort kamen und ihre Erfahrungen unmittelbar in das Gespräch einbringen konnten.

Wir bedanken uns herzlich bei Stefan Schwartze für das große Interesse an unserer Arbeit, den offenen Austausch und die Zeit, die er sich für unsere Peers und ihre Perspektiven genommen hat.

Denn: Jede Stimme für eine bessere Suizidprävention zählt.

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